
Räuchern auf Kohle
Räuchern und was dazugehört
Mit einer Absicht, einem Gedanken oder einer Intension, etwas Zeit, einem Wohlfühl-Ort und Ihrem ausgewählten Räucherwerk sind Sie Ihrem Kohle-Räucherritual schon sehr nah. Jetzt fehlt nur noch eine feuerfeste Schale oder Gefäss, etwas Sand oder spezieller Räuchersand, eine Räucherkohlen-Tablette, ev. eine Kohlenzange und ein Feuerzeug.
Räuchern auf Kohle
Mit den erwähnten Zutaten lässt sich schon ein eigenes kleines Ritual gestalten:
Füllen Sie Sand in ein feuerfestes Räuchergefäss. Halten Sie eine Räucherkohletablette senkrecht (ev. mit Hilfe einer Räucherzange) und zünden Sie diese an, bevor Sie sie in den Sand stellen. Die Kohle entzündet sich nun von allein und nach ca. 4 – 5 Minuten hat die Tablette einen aschefarbenen Belag. Dies ist das sichtbare Zeichen dafür, dass sie glüht und nun bereit ist.
Kippen Sie die glühende Kohle um, sodass die Vertiefung nach oben zeigt und legen Sie immer wieder ein wenig Ihres Räucherwerks darauf.
Geniessen Sie nun die entstandene Atmosphäre und den Duft Ihrer Wahl.
Sicherheits-Hinweise
Achten Sie dabei immer auf genügend Frischluft und dass Sie beim Entsorgen nicht versehentlich einen Brand auslösen. Achten Sie auch immer auf unsere Warn-Hinweise in der rechten Produktespalte.
Mögliche Absichten für ein Ritual
Reinigung, positive Energien begrüssen, Abschluss, Übergang, Neubeginn, zur Transformation, etwas Bestimmtes loslassen, etwas willkommen heissen, zur Dankbarkeit, der Freude, der Liebe, der Gesundheit, der Stille, zur Meditation, zur spirituellen Öffnung, zur Verbundenheit mit Körper, Geist und Seele oder im Einklang mit der Anderswelt…
Etwas Geschichte
Unsere vorchristlichen Vorfahren feierten acht grosse Feste im Jahr, die mit dem passenden Mond des Monats manchmal über mehrere Tage gefeiert wurden. Die Menschen gingen davon aus, dass an diesen Tagen des Jahres der Schleier zur Anderswelt besonders offen ist...
All diese Feste symbolisieren das Bewusstsein der stetigen Veränderungen unserer Natur im Einklang mit Sonne und Mond und wertschätzen die Nahrung unserer Mutter Erde.
Vier Sonnenfeste
Bei den Kelten wurden vier Feste als Sonnenfeste der Sonne gewidmet; Ostara (Frühlings Tag- und Nachtgleiche), Mabon (Herbst Tag- und Nachtgleiche), Litha (Sommersonnenwende) und Yule (Wintersonnenwende).
Vier Mondfeste
Imbolic (2. Februar), Beltane (30. April / 1. Mai), Lughnasad (1. August) und Samhain (31. Oktober / 1. November) werden als Zwischen- resp. Mondfeste bezeichnet, da sie nicht direkt nach dem Sonnenstand gefeiert wurden.
Drei Feste auch für die Erntezeit
Die Kelten feierten drei Feste in der Erntezeit; Beginnend mit Lughnsad anfangs August, Mabon Ende September bis anfangs Oktober und endend mit Samhain anfangs November.
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Etwas Inspiration aus dem Garten von Mutter Natur:
Räuchern, um den Geist zu klären
Salbei, Mastix, Alantwurzel, Eukalyptus, Kalmuswurzel, Kornblumenblüten, Lavendelblüten, Lorbeer, Thymian, Wacholderspitzen, Wacholderholz, Zedernholz
Räuchern, um energetisch zu klären
Salbei, alle Copale, Elemi-Harz, Baldrianwurzel, Beifusskraut, Brombeerblätter, Eibischblätter, Eibischwurzel, Eichenmoos, Eisenkraut, Lavendel, Wacholderspitzen, Wacholderholz, Zedernholz
Räuchern für Heil-Rituale
Salbei, Weihrauch, Salbaumharz, Palo Santo, Beifuss, Frauenmantel, Holunderblüten, Kamillenblüten, Ringelblume, Schafgarbenblüten, Wermutkraut, Zedernholz